Willkommen zu Folge 265 – wir haben für euch wieder ein vollgepacktes Kino- und Streaming-Paket geschnürt, das von Milliarden-Blockbustern bis hin zu blutigen B-Movie-Exzessen und echten Kult-Klassikern reicht.
Den Anfang macht der vermutlich größte Film des Jahres: Spider-Man: Brand New Day. Trotz gigantischer Einspielergebnisse lässt uns Tom Hollands neuester Auftritt als Peter Parker ratlos zurück. Der Film versucht mit Stalker-Anleihen, dem Hulk als Gaststar, behördlichen Abgründen und Ninja-Truppen auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, wirkt dabei aber seltsam plattgewalzt und ohne Gravitas. Wesentlich bunter, aber nicht minder chaotisch geht es in David Robert Mitchells The End of Oak Street zu. Anne Hathaway und Ewan McGregor finden sich plötzlich mit ihrer gesamten Vorstadt-Nachbarschaft in der prähistorischen Dino-Steinzeit wieder – ein wilder Ritt zwischen FSK-12-Slapstick, Allosauriern und harter Gewalt.
Für die Gaming- und Indie-Fans haben wir die japanische Spielverfilmung Exit 8 im Gepäck. Der atmosphärische Loop-Horror entführt uns in eine sterile U-Bahn-Station voller Anomalien und Grusel-Männer im Anzug. Deutlich flacher und brutaler wird es bei Eli Roths Ice Cream Man. Wir klären, warum der B-Splatter um mörderische Eiscreme-Zombies wegen generativer KI im Abspann in der Kritik steht und ob sich der Trip lohnt.
Auf Netflix haben wir uns durch das schleppende Öko-Kammerspiel The Last House mit Greta Lee gekämpft, in dem eine Familie von gigantischen Oktopus-Wesen im Haus eingesperrt wird. Als echtes Highlight entpuppte sich dafür unser Ausflug zur Retro-Horror-Vorstellung des 1979er Kult-Klassikers Phantasm (Das Böse) mit seinem unvergesslichen Tall Man und fliegenden Silberkugeln. Zum Ausklang blicken wir weit in die Zukunft der Galaxis mit der 8-teiligen Anime-Serie Star Wars: Visions – Die neunte Jedi.
Viel Spaß beim Hören!